Weiblichkeit

Das Zeitalter des Yin

Beim Thema Weiblichkeit geht es nicht um einen Wettkampf zwischen Männern und Frauen. Vielmehr geht es hier um das Thema, dass wir als Menschheit unsere Aufmerksamkeit wieder zunehmend den weiblichen Qualitäten unseres Lebens widmen dürfen.

Das sind zum Beispiel Veränderungen wie „weg von der Leistungsgesellschaft“ hin zu einer, in der die Work- Life- Balance passt. Oder die zunehmende Anzahl von Männern, die für Familie und Kinder persönlich anwesend sein wollen, sich Elternzeit nehmen und leben.

Auch der Schutz unserer Erde ist ein Anliegen unserer weiblichen Qualitäten. Genauso kann es weiblich sein, ein Unternehmen zu leiten. Jedoch sollte die Leitung nicht rein patriarchalisch sein, sondern ebenso matriarchalisch.

Ja, das bedeutet, dass Frauen aus der Rolle der Mannsweiber herausgehen, die es schaffen, sich im männlichen System mit Bravour zu behaupten. Und von Männern fordert es, sich nicht auf die Rolle des Kämpfers zu fokussieren, sondern umfassender, kooperativer zu handeln. Modernes Business ist kein Wettkampf.

Fordert das Umdenken den Neuentwurf unseres Systems? Hierzu brauchen wir Menschen, die mutig und geduldig zugleich voranschreiten. Wo siehst Du hier Deine Herausforderung?

Die weiblichen Qualitäten sind: passiv, ruhig, abwartend, langsam, geduldig, defensiv, erd- und naturverbunden, umsorgend, gemütlich, wissend, dunkel, sammelnd, weich, kraftvoll aus der Ruhe, wie Wasser, dass sich seinen Weg sucht.

Warum diese Thematik?

Frauen wurden und werden in vielen Situationen unterdrückt, misshandelt, missbraucht, haben oder hatten weniger Rechte als Männer. Körperliche Gewalt wird in der Masse von Männern gegen Frauen benutzt, weil Männer ihre körperliche Kraft missbrauchen.

Viele Frauen haben ganz tief in sich Angst vor Männern. Sie sind skeptisch und vertrauen nicht wirklich. Wen wundert das nach so vielen Jahren der Unterdrückung und teils persönlich erfahrenen Traumata?

Die Antwort kann meiner Meinung nicht sein, mit männlichen Waffen zu agieren und sozusagen „mitzuspielen“. Männer wissen intuitiv, dass Frauen stark sind. Stärker und unabhängiger als die meisten es leben.

Ist es nicht sogar Bewunderung, die wir alle für die friedlichen Kämpfer und Revolutionäre hegen? Für ihren Mut, sich verletzlich zu zeigen? Zeugt dieses Verhalten nicht besonders von Stärke?

Ich glaube, dass wir alle im Außen, in allen unseren Beziehungen zu Mitmenschen, erkennen sollen, welchen Kampf wir in Wahrheit in uns selbst kämpfen. Auch hier finden wir in der Traditionellen Chinesischen Medizin und im Tao viele Antworten.

Es geht darum, dass wir alle in uns Frieden finden mit unseren weiblichen und männlichen Anteilen, um dann in Beziehungen, Hierarchien, Kooperationen und Verbindungen wirklich aufrichtig und harmonisch zu kommunizieren und voneinander zu lernen und zu profitieren.

Es ist meiner Meinung nach wichtig, dass wir alle unsere weiblichen und männlichen Anteile heilen. Das ist die Voraussetzung dafür, in uns Balance und Frieden zu finden.

In den Seminaren zur Weiblichkeit sind also Männer und Frauen herzlich willkommen!

Patientenstimmen


Nina ist unprätentiös, humorvoll und hat fundiertes Wissen. Mein Vertrauen in sie half mir in mein eigenes Vertrauen zurück.
Beate, 47 Jahre - Yogalehrerin